Der zweitägige Vereinsausflug führte uns in diesem Jahr in die 30 km südlich von Stuttgart gelegene Universitätsstadt Tübingen. Vor dem eigentlichen Tagesziel, wurde auf dem reizvoll gelegenen Museumsparkplatz Bebenhausen die schon traditionelle Vesperpause eingelegt, um entsprechend gestärkt die "Perle des Schönbuchs", die ehemalige Zisterzienserabtei Bebenhausen, zu besuchen. Nach der informativen Führung durch die Klosteranlage, erreichten wir nach kurzer Fahrt Tübingen. – Steile Staffeln, enge Gassen und spitze Giebel prägen das Bild der Tübinger Altstadt bis hinauf zum Schloss. Die schwäbische Universitätsstadt mit ihren rund 88.000 Einwohnern und etwa 28.000 Studierenden verbindet das Flair eines liebevoll restaurierten mittelalterlichen Stadtkerns mit der bunten Betriebsamkeit und dem Lebensgefühl einer jungen Studentenstadt.

Nach der obligatorischen Stadtführung ging es hinauf zum Museum „Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen“. Hier werden unter anderem die ältesten Kunstwerke der Menschheit (UNESCO-Weltkulturerbe Eiszeitkunst) präsentiert, so ist auch das berühmte "Vogelherdpferdchen" zu sehen, welches ca. 40.000 Jahre alt ist und dessen Anmut uns heute noch bezaubert. Über 4.000 Objekte auf rund 2000 qm ermöglichten einen faszinierenden Gang durch das gesamte Spektrum frühen menschlichen Kunstschaffens. Die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb gilt als einmaliges Zeugnis der Menschheitsgeschichte und beweist eine außergewöhnliche Schöpferkraft der damaligen Höhlenbewohner. In Tübingen sind die meisten Originalfundstücke ausgestellt. Beim gemeinsamen Abendessen ließen die OGV ler die vielen Eindrücke Revue passieren und den Tag gemütlich und stimmungsvoll ausklingen.


Der zweite Tag begann mit einem unverwechselbar zu Tübingen gehörenden Freizeiterlebnis. Trotz des angekündigten Regenwetters blieb der Himmel trocken und so war die beschauliche Stocherkahnfahrt auf dem Neckar ein unvergessliches und heiteres Tübingenvergnügen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Tübinger Altstadt ging es hinauf in die Tübinger Höhenlage zum Botanischen Garten der Universität mit seinen hübsch angelegten Wegen; da gab es auf Schritt und Tritt Wunderbares zu entdecken: Blütenparadiesisches draußen und tropisch Üppiges in den Gewächshäusern. Nach der fachkundigen Führung durch die Anlagen fand sich die Reisegruppe zum Abschlusskaffee im Hofgut Rosenau zum letzten Programmpunkt des Ausflugs ein.


Mit dem komfortablen Reisebus trafen die Reisenden am Abend dann sicher und wohlbehalten in Ronneburg ein und alle sind sich einig, wieder einen wunderbaren gelungenen und ausgezeichneten Ausflug erlebt zu haben.



                                       



                                                                                                            Fotos - hb

2-Tagesausflug Tübingen 15. und 16.06.2019